Tagebuch


31.12.2007
Hallo liebe Besucherin,
hallo lieber Besucher,

es ist mir ein Bedürfnis und eine Freude, Euch für das Interesse an dieser Homepage zu danken. Immerhin habe ich ca. 4300 "Besuche" für das Jahr 2007 zu verzeichnen, was mich - wie schon erwähnt - mit Freude erfüllt.

Ich danke auch dafür, dass Sie mich so zahlreich besucht haben, obwohl ich Euch mit Neuigkeiten in letzter Zeit ein wenig im Stich gelassen habe :-), aber glauben Sie mir, dass es dafür seine Gründe gehabt hat (es hat sich unter anderem privat eine wunderbare Veränderung für mich ergeben, soll aber keine Ausrede sein)

Nichts desto trotz wurde nicht auf die Unterstützung der Bedürftigen in der Gemeinde vergessen

Aktivitäten von "Adelheid" im Jahr 2007:
  • Unterstützung einer Mutter mit einem leicht behinderten Kind - € 250,-
  • Unterstützung an Heizkosten Zuschuss Ansuchende bei der Gemeinde mit einer Palette Holzbriketts - € 290,-
  • Unterstützung einer Gemeindebürgerin, welche im Rollstuhl sitzt und wieder die ersten Gehversuche macht, und dafür eine Therapie benötigt - € 350,- (bis 08.01.2008)
  • Gutscheine für Lebensmittel an Gemeindebürger - € 350,-
  • In Summe wurden über "Adelheid" € 1.240,- an Mitmenschen zur Hilfe und Unterstützung weiter gegeben
An dieser Stelle möchte ich mich herzlich bei meinen "Helfern" und "Wegweisern" bedanken, denn es zeichnet sich mittlerweile ein richtiges Team ab

Auch in diesem Jahr haben sich wieder viele Dinge ereignet, welche mich zum Nachdenken angeregt haben.
Ich bin ja beruflich sehr viel auf der Strasse (ca. 55.000 km pro Jahr), und da kann man schon einiges sehen, wie zum Beispiel die Rücksichtslosigkeit, wie Menschen mit Ihrem eigenem Leben, und auch dem Leben der anderen Verkehrsteilnehmer umgehen:
  • das Drängeln: es ist zu erkennen, dass die Fahrzeuge immer größer werden, und es sich anscheinend auch auf den Besitzer auszuwirken scheint. Es ist unglaublich, mit welcher Gnadenlosigkeit sich Autofahrer bei hoher Geschwindigkeit an den Vordermann "fest klammern". Dabei scheint es egal zu sein, ob in diesem Auto eine Mutter mit einem Kleinkind das Fahrzeug lenkt, oder ob es ein Führerschein Neuling ist
  • der Alkohol: es ist für mich immer wieder ein Phänomen, jeden Montag zu lesen, wie viele Führerscheine am vergangenem Wochenende abgenommen wurden. Irgendwann denke ich - muss sich dies doch unter den "Wochenendalkoholkonsumenten" (welche ja auch Zeitung lesen dürften) herumsprechen. Aber auch hier muss der Mensch selber darauf kommen, denn anscheinend nützen auch hohe Strafen hier nicht viel - es geht um Selbsteinsicht!!!
  • die Geschwindigkeit: ich habe sicher nichts gegen ein paar kmh mehr auf der Autobahn, doch es ist unverständlich in Tunnels und in Baustellen Bereichen die Geschwindigkeit nicht zu drosseln
Einige Bemerkungen möchte ich hier anbringen:
  • kann der Mensch hier die Gefahr nicht mehr erkennen, ist es Ihm egal, lebt er nicht mehr gerne, sind Ihm die Mitmenschen ("Mitautofahrer") egal???
  • habt Ihr gewusst, dass in Österreich mehr Geld für Autos als für Kinder ausgegeben wird???
  • viel wird über Teuerungen und Mehrkosten (speziell bei Energiekosten) gejammert, doch für große Autos scheint immer noch genug Geld vorhanden zu sein
Ich bin mittlerweile schon der festen Überzeugung, eine Änderung gewisser Situationen kann nicht durch Vorgaben verändert werden, sondern muss vom Menschen selber erkannt und verändert werden!!!

Zum Nachdenken:

Wenn wir nicht länger in der Lage sind, eine Situation zu ändern, sind wir gefordert, uns selbst zu ändern!
                                                                                                                                       Victor Frankl


Ich werde mich bemühen, im kommenden Jahr regelmäßig mit Euch zu kommunizieren, und wünsche Euch noch schöne und geruhsame Feiertage im Kreis Eurer Lieben, und einen guten Rutsch ins Jahr 2008

Freue mich auf Euch und Eure Zugriffe
Bis dahin eine schöne Lebens Zeit!

29.12.2006
Hallo liebe Besucher,
hallo lieber Besucher,

vorerst möchte ich sagen, dass ich nun längere Zeit nichts von mir hören habe lassen, da ich beruflich sehr viel im Ausland war. Ab 2007 werde ich mich wieder regelmäßig melden (mindestens einmal pro Monat)


Ich möchte heute kurz dieses "erste halbe Jahr Adelheid" Revue passieren lassen:

Ich kann Euch gar nicht sagen, wie überrascht und glücklich ich bin, daß auf dieser Homepage nun schon an die 500 Zugriffe pro Monat zu verzeichnen sind. Des weiteren konnte seit Juni Gemeindebürgern mit € 629,- geholfen werden (Ziel war € 80,- pro Monat). Wie ich Euch gesagt habe, ist dies aus rein privaten Mitteln erreicht worden.
Nochmals betone ich hier: "ADELHEID" IST KEIN SPENDENAUFRUF!!!

Wenn ich nun an die ersten Schritte denke, mit welchen gemischten Gefühlen hier gestartet wurde, kann ich nun sagen, es ist ein irrsinnig gutes Gefühl, jemandem ohne Voreinnahme und Hintergedanken zu helfen - einfach nur des Helfens willen!

Ich versichere Euch - ich werde diesen Weg weiter gehen!

Viel habe aus den Erfahrungen der letzten Monate zu erzählen über Rücksichtnahme, Zugehen auf den Mitmenschen, Zuhören, Akzeptieren, etc ...

Besonders zu dieser Jahreszeit ist man mit solchen "Sprüchen" überhäuft, und es fällt schwer sich zu orientieren (weiß ich aus eigener Erfahrung), deshalb möchte ich Euch DANKE sagen für Eure offenen Worte in "Fragen/Antworten", welche für den Start von "Adelheid" sehr hilfreich und wichtig waren!

Ich wünsche Euch einen guten Start ins neue Jahr, und freue mich auf ein "Wieder schreiben" im kommenden Jahr!

18.10.2006
Hallo, liebe Besucher,
einen wunderschönen Tag wünsche ich Euch

beim letzten Eintrag kündigte ich an, meine Erlebnisse in Bezug auf "Rücksichtnahme gegenüber Mitmenschen" zu schreiben, bzw. Euch mitzuteilen
Da mich ein Bericht in den Medien diese Woche sehr erschüttert hat, werde ich "meine Erlebnisse" auf nächste Woche verschieben, um zu diesem Bericht etwas zu sagen (es geht hier um das Thema Rücksichtnahme, passt also genau!)


Der Bericht in den Medien lautete sinngemäß:

"die Regierung (nicht Österreich) wird ein Gesetz beschließen, welches den Eltern verbietet neben Ihren Kindern im Auto zu rauchen"

Liebe Besucher,
was mich hierbei so erschütterte:
  • das es hiefür eines Gesetzes bedarf
  • das dies ja auch sicherlich keine "neue Erkenntnis" ist
  • doch was mich am meisten erschütterte (auch stark berührte) ist die Tatsache, dass man einem "erwachsenen Menschen" erst per Gesetz verbieten muss, nicht neben seinen Kindern im Auto (auch sonst nicht neben Kindern) zu rauchen
(ich möchte hier nicht gegen Raucher "zu Felde ziehen", da ich erstens selber Raucher bin, und zweitens der Meinung bin, jeder sollte für sich selber die Entscheidung treffen, ob er raucht oder nicht. Das dies nicht gesund ist, wird ja wohl jeder Raucher auch wissen!)

Es erschüttert mich einfach die Tatsache, dass "Erwachsene" solche Situationen nicht selber erkennen können. Wie oft erlebe ich, dass Klein- und Kleinstkinder von Ihren Müttern (Eltern) in Cafe's mitgenommen werden, wo Sie die "Luft schneiden können".
Einmal - als ich eine Mutter darauf ansprach - bekam ich zur Antwort: "das kann das Kind schon aushalten, es ist ja noch jung" (da ich ein höflicher Mensch bin, habe ich der jungen Mutter nicht geantwortet, auch weil es mir die Sprache verschlagen hatte)

Und genau dieses Thema beschäftigt mich immens:
  • haben wir Rücksichtnahme verlernt?
  • ist es uns egal?
  • sind wir zu sehr beschäftigt? (oder lassen uns zu sehr beschäftigen?)
  • sehen wir unsere Mitmenschen nicht mehr, weil wir zu sehr mit uns selbst beschäftigt sind?
Auch heute sage ich Euch, dass ich der Überzeugung bin, durch Augen offen halten, zuhören, auf den Mitmenschen zugehen, und Rücksichtnahme, können wir sehr viel bewegen!

Ich wünsche Ihnen ein "gutes Nachdenken", und freue mich darauf, Eure Meinung in "Fragen/Antworten" zu lesen

Liebe Grüße, Georg

24.09.2006
Hallo, liebe Besucher der Homepage "Adelheid"

So, die ersten Schritte habe ich Ihnen schon erklärt, denke ich!
Jedoch den Schritt von der Überzeugung - Unterstützung beginnt im kleinen Kreis - bis zur Verwirklichung möchte ich Ihnen heute erzählen

Sie wissen ja inzwischen, welche Beweggründe mich veranlasst haben, etwas in dieser Richtung zu unternehmen. Wie aber setzte ich meine Gedanken in die Tat um?

So startete ich als ersten Versuch das "Projekt € 80,-"
Ich eröffnete ein Konto, auf welches ich ein Startkapital von € 800,- einzahlte. Mit diesem wollte ich bedürftige und arme Mitbürger in der Gemeinde unterstützen (besorgen von Heizmaterial, Unterstützung bei Mieten, Unterstützung bei Stromrechnungen, etc...)
Meine Frage war immer, wie gehe ich auf die Mitmenschen zu?
Gehe ich hin, und frage ob ich Ihnen € 80,- geben kann?

Beim ersten Schritt kam mir der Zufall zu Hilfe. Ich traf einen Mitmenschen, der mir erzählte, eine Wohnung bekommen zu haben, und es fehlten Ihm diverse Einrichtungsgegenstände (Lampen), welche er sich nicht leisten konnte. Ich fragte Ihn, wie viele er denn benötigte. Darauf fuhr ich in einen Baumarkt, kaufte die Lampen, brachte Sie Ihm, und erklärte Ihm, dass diese bereits bezahlt wurden, und nun gehören Sie Ihm.
Nie werde ich diesen Ausdruck in Seinem Gesicht vergessen!
Auf Seine Frage nach dem Warum, erzählte ich Ihm die Geschichte vom Projekt € 80,-

So war der erste Schritt in diese Richtung getan, und ich gebe ehrlich zu, auch meine unnötige Angst war dahin.
So kam die zweite, dritte Unterstützung, und so weiter - ohne großes Zutun meinerseits, da ich erfahren habe, man braucht nur die Augen offen halten, und zuhören!


In vielen Gesprächen mit Familienmitgliedern, Freunden, kam mir der Gedanke, dies auch kund zu tun, um Motivation zu erzeugen.

So entwickelten wir mit meinem Neffen diese Homepage, und ich werde dieses Gefühl, welches ich bei der Aktivschaltung gehabt habe, niemals vergessen!
Wie es zu "Adelheid" kam, kann ich Ihnen nicht genau erklären. Ich kann Ihnen nur sagen, dass mir auf einmal die Ableitung Alle Deine Erinnerungen Leben Heute Erweitert In Dir" durch den Kopf ging.

Nochmals sage ich Ihnen, meine Erfahrungen in der Zeit als ich dies begann, hat mir gezeigt, mit kommunizieren, zuhören, Augen offen halten, wenn möglich materielle Unterstützung und Rücksicht nehmen gegenüber meinen Mitmenschen bewegt man viel!!!

Im nächsten "Tagebuch" Eintrag möchte ich Ihnen meine Erlebnisse in "Bezug auf Rücksichtnahme gegenüber Mitmenschen" erzählen

Bis dahin wünsche ich Ihnen eine schöne "Lebens Zeit"
Liebe Grüße, Georg

05.09.2006
Hallo, liebe Besucher der Homepage "Adelheid"

Einen groben Überblick zu dieser Homepage erhalten Sie mit dem Link "nähere Informationen"

Hier im "Tagebuch" möchte ich Ihnen wöchentlich meine Erlebnisse, Erfahrungen, ... erzählen, und warum ich überhaupt diesen Schritt gemacht habe

Ich möchte heute mit einer kleinen Geschichte aus meiner frühen Jugend beginnen

Ich wuchs auf einem Bauernhof auf, und ich kann mich noch gut daran erinnern - ich war damals fünf oder sechs Jahre alt - das so alle vier bis fünf Wochen ein "Wandersmann" (das Wort Bettler möchte ich bewusst nicht benutzen, denn gebettelt in diesem Sinne hat er ja nicht!) auf unseren Hof kam.
Jedes mal erhielt er eine Portion Schweinebraten, einen Krug Most, und (als er wieder ging) noch zwanzig Schillinge (vor 43 Jahren!).
Ich habe mich fast immer zu Ihm an den Tisch gesetzt, und er erzählte mir irgendwelche Geschichten (er kommunizierte mit mir!)
Ich erinnere mich in zweierlei Hinsicht an meinen "Wandersmann": zum ersten, weil ich bis heute selten einen so fröhlichen Menschen getroffen habe, und zweitens, es gab mir immer das Gefühl, dass ich einem Menschen geholfen habe (bzw. durch meine Eltern geholfen wurde)

Nach diversen Ausbildungen bereiste ich beruflich bedingt auch unsere weiter südlich gelegenen Nachbarländer.
Was mich hier stark erschütterte - bettelnde Kinder. Hier wurde mir der Ausdruck "Armut" so richtig vor Augen geführt (aus welchen Gründen auch immer - es ist Armut).
Mein Arbeitskollege hat damals einen für mich prägnanten Satz formuliert. Ich zitiere: "wenn man das sieht, denkt man, dass bei uns auf hohem Niveau gejammert wird"

Ich möchte an dieser Stelle nochmals betonen, dass dies kein "Einreden eines schlechten Gewissens", oder "ein persönlicher Angriff" sein soll, es ist lediglich eine Darstellung der Dinge aus meiner Sicht, welche mich (und vielleicht auch Sie :) ) zum Nachdenken anregt!

Materielle Unterstützung diverser karitativer Einrichtungen war für mich immer schon "Gang und Gebe", jedoch war das Gefühl des "geholfen habens" nie so stark wie bei "meinem Wandersmann", denn da war ich ja direkt dabei.
Dies regte mich verstärkt zum Nachdenken an, und ich bin heute der Überzeugung, Unterstützung beginnt im kleinen Kreis (Familie, Gemeinde,...).
Selbstverständlich kann Unterstützung nicht nur die materielle Seite, sondern auch auf kommunikativer Basis erfolgen. Ich denke hier zum Beispiel an "den Umgang mit Mitmenschen".

Nächste Woche werde ich Ihnen den ersten Schritt vom "&euro 80,- Projekt" zu "Adelheid" erzählen, und dass Gefühl in mir, als diese Seite aktiv geschalten wurde!

Ich freue mich auf jeden Besuch auf meiner Seite, und benutzen Sie ruhig die Seite "Fragen/Antworten" - es passiert nichts!

Bis dahin wünsche ich Ihnen eine schöne "Lebens Zeit"
Liebe Grüße, Georg